Kirschbaumblüten
Fasten ist eine Uralte Tradition. Sie war schon früh vorallem in der Religion vertreten. Jesus soll etwa 40 Tage lang gefastet haben und auch jetzt noch ist es im Frühjahr nach Aschemittwoch der Brauch bis Ostern zu fasten.

„Wer betet, ohne erhört zu werden, muss zu fasten beginnen“ Talmud

Aber auch in der Medizin ist Fasten ein bedeutungsvoller Begriff geworden. Der Körper verbraucht zuerst all die Glucose und macht sich dann an das Eiweiß ran. Es ist deshalb wichtig, auch weiterhin Sport zu treiben, damit die Muskeln nicht abgebaut werden. Nach etwa 2-3 Tagen fängt der Körper dann an die Fettreserven aufzugreifen.

Immer mehr positive Effekte wurdem dem Fasten nachgesagt:

* Verbessert den Stoffwechsel (gut bei Zuckerkrankheiten wie Diabetes)
* stärkt das Herz-Kreislauf-System und beugt somit vor Infarkten vor
* senkt den Cholesterinwert
* senkt Bluthochdruck
* entwässert
* psychisch beruhigend
* verbessert die Nierendurchblutung
* entspannt die Gefäße
* gut für die Verdauung
* gegen Migräne und Kopfschmerz
* bessert Gelenkschmerzen (und auch Rheuma )
* lindert Atemwegs-Erkrankungen
* gegen Frauenleiden
* gut für Haut und Augen


Nicht Fasten sollten:
* Menschen mit eingeschränkter Hirnleistung
* Kinder
* stark Übergewichtige
* Menschen mit stark zehrenden Erkrankungen (z.B. Tuberkulose)
* bösartige Erkrankungen wie Krebs
* Shizophrenie, endogenen, manischen und depressiven Erkrankungen
* Epilepsie
* Essstörung… (bei Bulimie unter psychotherapeutischen Begleitung gut)


Aber nun wohl zum wichtigsten: Wie Fastet man eigentlich?!

Es gibt mehrere verschiedene Methoden:
* Saftfasten
* Fasten mit Getreideschleimen
* Molkefasten
* reinem Heilfasten
* Milch-Semmel-Fasten
* Schroth-Kur

Zu jedem gibt es verschiedene Anleitungen und sicher jeweils ein weiteres Buch, mit den ganzen Anweisungen. Unsere Fastenwoche soll ja aus dem „Reinem Heilfasten“ bestehen. Das heißt, es wird nur getrunken. Boulion-Suppe ist auch okay.

In dem Buch wird vorallem beim ersten Fasten geraten in eine Klinik zu gehen. Einige Krankenkassen übernehmen das teilweise oder sogar ganz!
Natürlich sollte man sich eine Zeit einplanen, in der man möglichst außerhalb jeglicher Verpflichtung ist. Oder zumindest recht wenig belastet wird. Es ist ja auch zum entspannen da.

Der Entlastungstag:
Ein oder mehrere Tage vor dem Fasten sollte man seinen Körper schon mal leicht auf den Nahrungsverzicht einstimmen. Also sollte man die Finger von Genußmitteln (Kaffe, Alkohol, Nikotin) und von Fisch, Eiern, Geflügel, Fleisch und Wurstwaren lassen. Besonders gut ist es, wenn man sich morgens mit einer Trockenbürste Abrubbelt: das bringt den Kreislauf in schwung, öffnet die Hautporen und stimuliert die Nervenzellen. Ebenfalls gut ist es, jeden Morgen seinem Spiegelbild liebevoll guten Morgen zu wünschen. Wenn man nett zu sich selbst ist strahlt man viel mehr selbstbewusstsein aus.
Nun zum unangenehmen Teil: Abführmittel! Ich weiß es ist nicht schön, aber nur bei einem leeren Magen-Darm-Trakt spürt man keinen Hunger. Die raten hier auch von täglichen Einläufen, aber das ist selbst mir zu abartig!

Die Fastenzeit:
Und los geht’s! Nun ist alles gut, was den Kreislauf anregt: Sauna, Wechselduschen, Massagen usw. Wichtig ist auch, wie schon genannt, der Sport. Eine Stunde mal lässig draußen Spazieren ist schon genug. Und falls ihr die Tage nicht durchhaltet ist das nicht schlimm! Selbst wenn ihr mal was esst, gebt es nicht auf sondern fastet danach einfach weiter. Man lernt aus Fehlern. Bleibt lieb zu euch!

Die Aufbautage:
Bitte nicht alles Essen aus den Schränken räumen und sich den Bauch voll schlagen! Jetzt kommt nämlich die Zeit, die für uns entscheident ist: Bewusst essen. Das heißt nicht nur darauf zu achten was und wieviel man ist, sondern auch was man dabei empfindet und auch danach. Am besten fängt man morgens mit einem Obst an. Grüüüüüündlich kauen! Das Gehirn meldet erst nach 20 Minuten, dass es Satt ist.
Ab wo schmeckt es am besten? Schmeckt es mir wirklich? Wie fühlt sich mein Mund nach dem Schlucken an? Ab wann bin ich satt? Wie fühlt sich mein Bauch nach dem Essen an?...

Einer meiner Ärzte hat mir mal erzählt, wer 48 Stunden pro Woche Fastet, lebt länger und ist gesünder. Auch im Buch wird empfohlen einen Fastentag pro Woche einzulegen. Am besten legt man das generell fest. Ich finde auch das Milch-Semmel-Fasten für einmal die Woche sehr geeignet. Morgens und abends isst man Semmel und kaut jeden Bissen solange, bis man kein festes Stückchen mehr Spürt. Dazu gibt es einen Löffel Milch. Diese Art von Fasten soll helfen, das herunterschlingen sich abzugewöhnen. Man isst bewusster!

(Quelle: Gesundheit und neue Energie durch Fasten. Von Falke)


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